2 Gründe die gegen einen Instagram Feed auf deiner Webseite sprechen.

Instagram

Ich sehe es auf Webseiten immer und immer wieder: Als optisches Highlight wird über dem Footer noch rasch eine preview des Instagram Feeds eingeblendet. Noch bevor der Nutzer die zuvor gesehenen Infos verarbeiten oder mit dem Gedanken spielen kann sich weitere Inhalte deiner Webseite anzusehen, klickt er auf deinen Instagram Feed und kommt nie wieder zurück.

Instagram sollte für dich ein Medium sein, um über cleveren Content User auf deine Webseite zu ziehen, nicht umgekehrt.

Dass die Angst den Nutzer durch Links zu verlieren berechtigt ist, siehst du ironischer Weise an der Instagram App selbst. Instagram gibt nur eingeschränkt die Möglichkeit die Link Funktion überhaupt zu benutzen. An den Stellen wo es klickbare Links gibt, öffnen sich die Inhalte in einem eigenen Browser, weil Instagram möchte, dass du nach deinem kurzen Ausflug zurückkehrst. Und wenn selbst Instagram mit seiner Contentflut Sorgen hat dass du etwas, zumindest für den Moment, spannenderes findest und danach nicht wieder zurück kehrst, solltest du dir erst recht Gedanken machen.

Hier sind 2 Gründe die gegen einen Instagram-Feed auf deiner Webseite sprechen:

  • Du verlierst den Nutzer: Egal wie gut dein Webseiten-Content ist, du schickst den User auf die Plattform mit dem höchsten Ablenkungspotenzial überhaupt. Auf mobilen Geräten schließt sich beim öffnen des Links sogar der Browser und der Nutzer ist nun in der Instagram-App. Die Chance, dass der Nutzer sich in der App verliert ist hoch, die Chance, dass er auf deine Webseite zurückkehrt ist fast bei 0.
  • Du verlierst Traffic: Klickt der Nutzer auf deinen Instagram-Link schaut er sich (zumindest im ersten Moment) deinen Content an. Nur leider nicht auf deiner Seite.

Doch warum gibt es so viele Instagram-Feeds auf Webseiten?

In den meisten Fällen sollen die Bilder den ansonsten statischen Content der Webseite etwas auflockern. Zudem wechseln die Bilder durch die meisten Plugins automatisch und so ist etwas Leben auf der Seite. Die Idee ist prinzipiell super, allerdings aus den gerade beschriebenen Gründen etwas bedenklich.

Die Anzahl der Likes und Kommentare soll dem Nutzer zum einen Authentizität vermitteln und zum anderen geben die Zahlen Aufschluss über die große des Kanals. Ab einer gewissen Größe der Community will man sich mit diesen Zahlen dann auch auf seiner Webseite renommieren.

Den Gedanken finde ich, wie bereits gesagt, gut – allerdings gibt es hier einen smarteren Weg, der die Nachteile abstellt und dir sogar noch Vorteile bringen kann.

Instagram von der Webseite löschen?

„Nein, aber…“ ist die Antwort. Keine Sorge: Ganz so schlimm ist es nicht und in einigen Fällen kann die Verknüpfung durchaus sinnvoll sein. Wenn ein Nutzer deinen Instagram Kanal abonniert hast du hier gute Chancen ein Teil des Lifestyles deines Kunden in spe zu werden.

Statt die Verlinkung komplett zu löschen kannst du dir den Umkehrschluss dieses Leitsatzes zu nutze machen: „Bild und Video funktioniert besser als Text“.

Lösche den Feed mit den gut konvertierenden Bildern oberhalb des Footers und verlinke den Kanal im Footer mit einem einfachen Textlink in einem Widget. Dieses Widget kannst du mit Überschriften wie „Soziale Medien“ oder „Socials“ versehen.

Jemand der Aktiv nach deinem Social Media Kanal sucht wir ihn dort finden. Hinzu kommt, dass diese Person auch eher dazu bereit ist, ein neuer Abonnent zu werden. Aber keine Illusion: Zumindest in diesem Moment wird er danach nicht auf deine Webseite zurückkehren.

Foto:

Titelbild: NeONBRAND on Unsplash

2. Bild 🇨🇭 Claudio Schwarz | @purzlbaum on Unsplash

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Über mich

Webdesign Felix Brauers netzw3rk

Hi, mein Name ist Felix

Webdesigner & Marketer

es freut mich, dass du in meinem Blog unterwegs bist. Ich arbeite seit 7 Jahren für diverse Onlineshops in den Bereichen Marketing, Productmanagement und Design. Seit 3 Jahren arbeite ich nebenberuflich als Webdesigner. Ich befasse mich einfach gerne mit dem digitalen Business, E-Commerce und Webdesign. 

Was mich so beschäftigt und vieles von dem was ich lernen konnte findest du hier in diesem Blog.

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